Presse
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30.06.2011
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Tourismus: Drei Sterne für die KräuterscheunePension in Groß Kreutz vom Tourismusverband Havelland ausgezeichnetGROSS KREUTZ - Die Pension Kräuterscheune in der Groß- Kreutzer Dorfaue wurde jüngst mit drei Sternen ausgezeichnet. „Die Gäste erwartet hier eine sehr ruhige Lage, trotz der guten Verkehrslage nahe am Bahnhof und der B 1“, erklärt Ines Kias vom Tourismusverband Havelland die Entscheidung. Auch sonst erfülle die Pension alle Voraussetzungen, die bundesweit an die Vergabe der drei Sterne gekoppelt sind. So sind Bad und Küche der Ferienwohnung auf dem neuesten Stand, es gibt genügend Sitzmöglichkeiten und auch die Wohnfläche ist mehr als ausreichend. „Diese Auszeichnung ist in Groß Kreutz selten. Sie wird jedoch immer wichtiger, da das Land bald nur noch Pensionen mit Sternen bewirbt“, sagt Kias. Die Inhaber der Kräuterscheune, die über acht Betten verfügt, ruhen sich auf der Auszeichnung nicht aus. So wird in den nächsten Tagen die neue Sitzecke für die Ferienwohnung im Griechischen Stil eingeweiht. „Wir haben einen Grill und eine Einzäunung der Terrasse gemauert. Jetzt folgen noch Weinreben, die mit ihrem Laub Schatten spenden sollen“, sagt Kerstin Mallok-Gerwien. Sie betreibt die Scheune mit Hofcafé und kleinem Laden mit ihrem Mann Jörg. Besonders gefragt bei Groß Kreutzern und Gästen sei das Olivenöl, dass Malloks direkt aus Griechenland importieren. „Die Gäste freuen sich auch, dass wir in der Ferienwohnung keinen Fernseher haben“, so Jörg Mallok. Zwar werde auf Nachfrage ein Gerät gestellt, die meisten Familien verbringen die Abende jedoch auf der Terrasse oder im Garten. Hier tummeln sich Meerschweinchen und Kaninchen im großen Gehege. Auch die Hühner, Enten und Gänse sind vor allem für Kinder interessant. Im Nutzgarten bauen Malloks neben Knoblauch auch Griechischen Bergtee an, den sie selbst zubereiten. „Die Gäste helfen manchmal sogar freiwillig bei der Ernte“, sagt die Inhaberin. Ihre Kundschaft ist breit gefächert, von Monteuren über Familien bis zu Bänkern, die hier ein Seminar abhalten, reicht das Spektrum. „Schade ist nur, dass es hier kaum Gastronomie gibt, die wir empfehlen können.“ So ist das benachbarte Restaurant „Zur Eisenbahn“ nur am Wochenende geöffnet und das „Bayrische Haus“ musste vor kurzem schließen. Ein eigenes Restaurant können sich Malloks hier jedoch nicht vorstellen. Sie wollen stattdessen das Angebot an Gesundheitskursen ausbauen, so soll zukünftig eine Infrarot-Wärmekammer Anwendungen nach Kneipp ermöglichen. „Das funktioniert ähnlich einer Sauna, ist für den Körper jedoch besser verträglich“, sagt die Inhaberin. Vergangene Woche hatten Malloks Besuch von einer Schulklasse aus Potsdam. „Die hatten bei uns ein Projekt zur gesunden Ernährung und haben hier Marmelade eingekocht.“ Im Gegenzug kommen die Schüler Kerstin Mallok zufolge in dieser Woche zum Unkraut jäten vorbei. (Von Enrico Bellin) http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12118673/60889/
MAZ, 15.4.2011 http://www.maerkischeallgemeine.de FREIZEIT: Mit
Nelkenduft zur Gehaltserhöhung GROß KREUTZ - „Parfum ist wie die Liebe. Ein bisschen ist nie genug.“ Schon die Kosmetikerin Estée Lauder wusste, wie wichtig Düfte für unser Wohlbefinden sind. Aktuell sind etwa 500 verschiedene ätherische Öle bekannt, die alle eine unterschiedliche Wirkung auf das Wohlbefinden des Menschen haben. „Düfte rufen in uns Bilder hervor. Sie können uns anstoßen und Einblicke in unsere Seele geben“, sagt Katja Heinen, Heilpraktikerin für Psychotherapie, am Samstag beim Seminar „Lebendige Aromakunde“ in der Groß-Kreutzer Kräuterscheune. Im Laufe der Evolution habe jede Pflanze einen eigenen Charakter ausgebildet. „Lavendel beispielsweise bringt die Menschen in ihren eigenen Rhythmus, daher wird er von vielen als beruhigend empfunden.“ Wer jedoch gegen seine innere Uhr arbeitet, mag Heinen zufolge den Duft von Lavendel nicht. Zu Beginn des Seminars tröpfelt die Therapeutin jedem der zwölf Teilnehmer etwas Essenz auf die Hand. „Das steigert die Konzentrationsfähigkeit.“ Alle Teilnehmer erkannten, dass es sich dabei um Zitronenduft handelt. Bei der Palmarose war dies schon schwieriger. Von einer Sommerwiese bis zu Käsefüßen reichte das Spektrum der Vorschläge. Das schilfartige Kraut wird in Asien gegen Erdrutsche angepflanzt. „Die Pflanze steht für Erdverbundenheit und die Kraft, Haus und Familie zusammenzuhalten.“ Der bekannte Geruch der Nelke hingegen steht laut Heinen für Durchsetzungskraft. „Bei Verhandlungen um Gehaltserhöhungen kann die Nelke sehr nützlich sein.“ Das Seminar zur Aromakunde bildete den Auftakt für Vorträge in der Kräuterscheune. „Das war sehr inspirierend. Ich werde am Wochenende gleich den Zedernduft ausprobieren, der mir gegen Rückenleiden empfohlen wurde“, sagt die Besucherin Nicola Weise aus Potsdam. „Durch die Düfte wurde mein Körper auf den Frühling eingestellt.“ Mit den Seminaren soll die Kräuterscheune zum Gesundheitshof erweitert werden, sagt Inhaberin Kerstin Mallok. „Unsere regelmäßigen Seminare zur Stressvorbeugung bezuschusst die Krankenkasse.“ Die Kräuterscheune öffnete 2009. Mallok ist mit der Entwicklung seither sehr zufrieden, ihre Erwartungen wurden im letzten Jahr bereits übertroffen. „Viele Familien feiern bei uns, und die Ferienwohnungen sind ebenfalls gut ausgelastet.“ (Von Enrico Bellin) |
| MAZ, 19.6.2010 POTSDAMMERINNEN VON "KRÄUTERSCHEUNE" IN GROSS KREUTZ BEGEISTERT Liebevolles Frühstück und herzliche Gespräche Sieben Potsdammerinnen fanden umlängst in der freundlichen
"Bett und Bike Pension Kräuterscheune" in Groß Kreutz einen
wirklich großartigen Ort zur Entspannung und naturverbundenen
Menschlichkeit. Sehr schöne Unterkünfte, ein liebevolles
reichhaltiges Frühstück sowie die herzlichen Gespräche gaben uns
den richtigen Schwung für unsere Touren durch das Havelland. Die
Gastfreundschaft war einfach ganz große Klasse. |
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14.08.2009
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Tourismus: Von Kreta nach Groß KreutzUrlaub in der Kräuterscheune: Ein altes Gehöft wird saniert und in eine Ferienoase verwandeltGROSS KREUTZ - Viele Deutsche träumen von einem Haus am Mittelmeer. Familie Mallok hatte das schon. Einige Jahre lebten die Malloks in einem Dorf auf Kreta. Sie aber haben die griechische Insel wieder verlassen. Tochter Leona (8) sollte in Deutschland zur Schule gehen. Irgendwie hatte man auch Sehnsucht nach dem Wechsel der Jahreszeiten: „Dass die Blätter an den Bäumen im Herbst nicht bunt werden, fehlte schon“, sagt Kerstin Mallok-Gerwien. Und dann war da noch ein Bauernhof in Groß Kreutz, der nun für das neue Leben im alten Heimatland steht und keine Sehnsucht nach Kreta aufkommen lässt. Das Haus mit Scheune und großem Kräutergarten in der Dorfaue 4 ist schon jetzt eine Oase, in der bald auch Gäste entspannen und ihre Ferien verbringen können. Derzeit verwandelt sich das Gehöft in einen Gesundheitshof mit Pension. Dort sollen Besucher nicht nur ihren Urlaub genießen und das Landleben kennen lernen. In der Kräuterscheune, wie die Pension der Familie heißt, können Gäste künftig auch Gesundheitsseminare – zum Beispiel Anti-Stressprogramme – absolvieren. Oder sie lernen in der Kräuterküche, was man aus einigen der 200 Kräutern im Garten so alles an Leckerem zubereiten kann. Kerstin Mallok-Gerwien ist „zertifizierte Seminarleiterin“ und wird die Gesundheits- und Kräuter-Kurse vor allem an den Wochenenden anbieten. Ihren eigentlichen Beruf als Sozialpädagogin in Potsdam will sie nicht aufgeben. Ihr Mann Jörg Mallok wird denn auch die Rolle des Herbergsvaters übernehmen. Derzeit baut er aber noch an der Treppe, die zu den beiden Doppelzimmern, zu der Ferienwohnung und zum Appartement der Pension führen soll. Die Sanierung und der Ausbau der Scheune werden mit Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg unterstützt. 83 000 Euro gibt es aus dem Topf für „Integrierte ländliche Entwicklung“. Insgesamt werden in den Umbau 186 000 Euro investiert. Im Oktober 2009, so die Hoffnung, wird die Kräuterscheune eröffnet. Dann stehen auch der Hofladen und ein Hofcafé für Kunden und Gäste bereit. Zugleich findet sich unter der Adresse in der Dorfaue 4 künftig auch die Touristen-Information der Gemeinde Groß Kreutz. In der Kräuterscheune sollen Besucher zum Beispiel Tourismusbroschüren, Veranstaltungshinweise aus der Region oder Radwanderkarten bekommen. Wer mit dem Rad Urlaub macht und eine Unterkunft sucht, kann aber gleich in der Kräuterscheune bleiben. Sie wird eine Bett & Bike-Pension sein, die alle Voraussetzungen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) erfüllt, um den Titel einer Radfahrer-Herberge tragen zu können. Radwege sind auch in der Nähe, vom Havelradweg sind es nur vier Kilometer bis zur Kräuterscheune. Die war früher mal eine Tischlerei mit einem Stall für Schweine und Hühner. Zum Ensemble gehört noch das bereits sanierte Wohnhaus – eines der ältesten Häuser in Groß Kreutz. Heute ist es im Grunde ein Mehrgenerationenhaus. Warum, das beschreibt am besten die kleine Leona auf der Homepage der Pension: „Nun sind wir in Groß Kreutz gelandet und haben einen alten Hof gekauft. Elli, die vorher die Besitzerin war, haben wir gleich ’mitgekauft’ – sie wohnt nebenan und lässt morgens immer die Hühner raus. Dann müssen meine Eltern sonntags nicht so früh aufstehen. Sie hilft auch sonst ganz viel im Garten, obwohl sie schon 84 Jahre alt ist, und meine Eltern sind richtig froh, dass sie da ist. Ich glaube, sie ist auch froh, uns zu haben.“ (Von Jens Steglich) |
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